Sonntag, 26. Oktober 2008
Freitag, 24.10.08
Am Abend waren wir alle ziemlich geschafft. Wir haben uns bei der Sporthalle getroffen und sind beim Klettergarten vorbei zum Sportgelände gelaufen. Eine wunderschöne Lage am See mit Ausblick auf die Mainau. Zwar war es am morgen recht kalt und der Hochnebel konnte sich erst nach dem Mittag lösen, dennoch hatten wir keine Zeit zu frieren. Lena und Melanie unterstützt durch Rainer haben alles im Griffe gehabt. In der Kennenlern- und Vorstellungsphase haben wir uns mal alphabetisch aufgereiht und die Namen der Vorgänger wiederholt. Dann geographisch eingeordnet und den Grund für Besuch unserer Stadt/unseres Ortes (oder eben nicht) angegeben. Später war das Planen-Spiel angesagt. Wir, 15 Kursteilnehmer, haben es geschafft die grosse Plane drei Mal zu falten (so viel hatten wir auch deklariert) und sie dann noch umzukehren, ohne dass jemand den Boden berührt hat. Ein tolles Erfolgserlebnis!
Unsere Erwartungen, Wünsche, Fragen und die möglichen negativen Momente fürs Misslingen des Kurses konnten wir auf Flipchart-Blättern aufschreiben. Die Kursleiter haben anschliessend in der Runde nachgefragt, präzisiert und sind auf die Fragen eingegangen.
Die vorbereitete Stuhlrunde in der Nähe vom See war der Ort an dem wir uns immer wieder zu den theoretischen Inputs und Besprechungen versammelt haben. Dort haben die Kursleiterinnen vor dem Mittag das dreitägige Programm vorgestellt und die organisatorische Fragen geklärt. Die Feedbackrunde nach der Eselstreiber-Übung, während der viel gelacht wurde, gab uns viele gute Gedanken und Anstosse für die Unterrichtssituationen. Individualisierung und Motivation der Schüler waren die Hauptthemen. Das Mittagessen konnten wir in der Uni-Mensa genießen. Ich habe mich für den Fisch entschieden, da mich die lange Schlange des Hänchenbrust und Pommes Liebhaber abgeschreckt hat. Das Essen war ziemlich gut, vor allem im Verhältnis zum Preis (ca. 2.70 Euro mit Suppe und Gemüse = Spinat). Nach dem Mittagessen in einer gesprächsfreudigen Runde sind wir wieder zum Sportgelände gegangen, uns mit einem WUP (warm up) in die Arbeitsstimmung gebracht und uns, geführt durch Melanie, Lena und Reiner, die ersten Einblicke und das Beschnuppern der Erlebnispädagogik - Methode zu gönnen. In der "Team nach Mass" Übung haben wir uns wiederholt mit der Thematik der Gruppenprozesse und des Vertrauens in der Gruppe auseinandergesetzt. Sinnvolle Ziele setzen und an ihnen halten, sich nicht vom Konkurrenzdenken leiten lassen, diese waren für mich die Kernelemente der Übung , in der jeder der vier Gruppe ihr Ziel angeben sollte und dann auch entscheiden, ob es wichtiger sei möglichst nahe am Ziel abzuschnedeiden oder doch möglichst weit, im vergleich mit anderen Gruppen, die dann zu Konkurrenten werden würden, den Stift am Boden abzustellen. Wir haben uns für die erste Variante entschieden. Es gab danach kein "richtig" oder "falsch", jedoch waren wir mit unserer Gruppenleistung und mit dem Resultat sehr zufrieden. Anschliessend haben wir die Gruppen zusammengelegt und die mögliche gemeinsame Distanz erst als das Ziel deklariert und dann sie auch beinahe perfekt erreicht (2 cm Abweichung)!
Am Schluss des Tages haben wir aus den Theoretischen Inputs und den Praktischen Übungen bereits den ersten Stock am Erkenntnissen und Wissen in Gruppen und dann gemeinsam im Plenum zusammengefügt. Meine Gruppe hat sich mit dem folgenden Thema auseinandergesetzt:
"Was sollte man bei den Übungen jeweils beachten (inkl WUPs)? Hier das Ergebnis:
- Welche Übung ich wann und für wen wähle (Altersgruppe, Geschlecht, Background)
- Moderation / Anmoderation "so viel wie nötig, so wenig wie möglich", vor allem aber klar und verständlich,
- adäquate Sicherheit- Mass der Reflexion (Metaebene)
Unsere Erwartungen, Wünsche, Fragen und die möglichen negativen Momente fürs Misslingen des Kurses konnten wir auf Flipchart-Blättern aufschreiben. Die Kursleiter haben anschliessend in der Runde nachgefragt, präzisiert und sind auf die Fragen eingegangen.
Die vorbereitete Stuhlrunde in der Nähe vom See war der Ort an dem wir uns immer wieder zu den theoretischen Inputs und Besprechungen versammelt haben. Dort haben die Kursleiterinnen vor dem Mittag das dreitägige Programm vorgestellt und die organisatorische Fragen geklärt. Die Feedbackrunde nach der Eselstreiber-Übung, während der viel gelacht wurde, gab uns viele gute Gedanken und Anstosse für die Unterrichtssituationen. Individualisierung und Motivation der Schüler waren die Hauptthemen. Das Mittagessen konnten wir in der Uni-Mensa genießen. Ich habe mich für den Fisch entschieden, da mich die lange Schlange des Hänchenbrust und Pommes Liebhaber abgeschreckt hat. Das Essen war ziemlich gut, vor allem im Verhältnis zum Preis (ca. 2.70 Euro mit Suppe und Gemüse = Spinat). Nach dem Mittagessen in einer gesprächsfreudigen Runde sind wir wieder zum Sportgelände gegangen, uns mit einem WUP (warm up) in die Arbeitsstimmung gebracht und uns, geführt durch Melanie, Lena und Reiner, die ersten Einblicke und das Beschnuppern der Erlebnispädagogik - Methode zu gönnen. In der "Team nach Mass" Übung haben wir uns wiederholt mit der Thematik der Gruppenprozesse und des Vertrauens in der Gruppe auseinandergesetzt. Sinnvolle Ziele setzen und an ihnen halten, sich nicht vom Konkurrenzdenken leiten lassen, diese waren für mich die Kernelemente der Übung , in der jeder der vier Gruppe ihr Ziel angeben sollte und dann auch entscheiden, ob es wichtiger sei möglichst nahe am Ziel abzuschnedeiden oder doch möglichst weit, im vergleich mit anderen Gruppen, die dann zu Konkurrenten werden würden, den Stift am Boden abzustellen. Wir haben uns für die erste Variante entschieden. Es gab danach kein "richtig" oder "falsch", jedoch waren wir mit unserer Gruppenleistung und mit dem Resultat sehr zufrieden. Anschliessend haben wir die Gruppen zusammengelegt und die mögliche gemeinsame Distanz erst als das Ziel deklariert und dann sie auch beinahe perfekt erreicht (2 cm Abweichung)!
Am Schluss des Tages haben wir aus den Theoretischen Inputs und den Praktischen Übungen bereits den ersten Stock am Erkenntnissen und Wissen in Gruppen und dann gemeinsam im Plenum zusammengefügt. Meine Gruppe hat sich mit dem folgenden Thema auseinandergesetzt:
"Was sollte man bei den Übungen jeweils beachten (inkl WUPs)? Hier das Ergebnis:
- Welche Übung ich wann und für wen wähle (Altersgruppe, Geschlecht, Background)
- Moderation / Anmoderation "so viel wie nötig, so wenig wie möglich", vor allem aber klar und verständlich,
- adäquate Sicherheit- Mass der Reflexion (Metaebene)
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Der erste Tag morgens
Heute fängt der erste Tag des Seminars zur Erlebnispädagogik. Univernture der Uni Konstanz bieten ihn an im Rahmen des Sek II Studiums.
Wir treffen uns am freitag, den 24. Oktober um 10.00 Uhr im Eingangsbereich der Universitätssporthalle und gehen dann gemeinsam zum Wassersportgelände, wo ein Großteil des Seminares stattfinden wird.
http://www.uni-konstanz.de/FuF/SportWiss/neu/index.php?kat=8
Der der Fokus des Moduls liegt auf dem Kennenlernen der Methode Erlebnispädagogik, ihrer Chancen und Grenzen. Reflexionseinheiten, Gruppenarbeiten und kurzen Theorieinputs ergänzen die handlungsorientierte Arbeit.
Die meiste Zeit werden wir draußen sein. Wir wurden ersucht auf jeden Fall an outdoortaugliche Kleidung zu denken "sprich: feste Schuhe (z.B. Sportschuhe), warme Kleidung, die auch ein bisschen dreckig werden darf, Regenjacke, ggf. -hose, außerdem Sonnenschutz und etwas zum Trinken".
Ich erhielt per e-mail Unterlagen mit einen theoretischen Input um mich mental auf diese drei Tage vorzubereiten.
Wir treffen uns am freitag, den 24. Oktober um 10.00 Uhr im Eingangsbereich der Universitätssporthalle und gehen dann gemeinsam zum Wassersportgelände, wo ein Großteil des Seminares stattfinden wird.
http://www.uni-konstanz.de/FuF/SportWiss/neu/index.php?kat=8
Der der Fokus des Moduls liegt auf dem Kennenlernen der Methode Erlebnispädagogik, ihrer Chancen und Grenzen. Reflexionseinheiten, Gruppenarbeiten und kurzen Theorieinputs ergänzen die handlungsorientierte Arbeit.
Die meiste Zeit werden wir draußen sein. Wir wurden ersucht auf jeden Fall an outdoortaugliche Kleidung zu denken "sprich: feste Schuhe (z.B. Sportschuhe), warme Kleidung, die auch ein bisschen dreckig werden darf, Regenjacke, ggf. -hose, außerdem Sonnenschutz und etwas zum Trinken".
Ich erhielt per e-mail Unterlagen mit einen theoretischen Input um mich mental auf diese drei Tage vorzubereiten.
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